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Virtueller Hub erleichtert Nutzung von Open Data

Virtueller Hub erleichtert Nutzung von Open Data

Der paneuropäische Virtual Hub (pEVH), der im Rahmen des europäischen Projekts ENERGIC-OD entwickelt wurde, vereinfacht die Nutzung von offenen Geodaten für alle Nutzer und insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Er ist ein zentraler Zugangsknoten zu einer Vielzahl von Datensätzen. Er verbindet große Open-Data-Plattformen und bietet darüber hinaus Mehrwerte wie etwa die semantische Erkennung für mehrsprachige Metadaten und eine Datenformat-Harmonisierung. Die pEVH-Dienste sind über ein von der ESA entwickeltes Geoportal sowie über Standarddienste und für Entwickler über dedizierte APIs für Entwickler zugänglich.

Die grundlegenden Funktionen des pEVH werden allen Benutzern kostenlos zur Verfügung stehen, wohingegen einige Premium-Funktionen für eine geringe Gebühr zugänglich sind. Der pEVH wird mindestens bis zum Ende des Jahres 2020 betrieben und soll die Lücke bei nachhaltigen Geschäftsmodellen rund um Open Data schließen und forschungsgetriebene Projektergebnisse auf den Markt bringen.

Neben der Realisierung des Virtual Hub hat AED-SICAD im Projekt eine neue mobile App „eye2eye“ entwickelt, die die Möglichkeiten der Partizipation von Bürgern an Flurbereinigungsverfahren verbessern soll. Die Bürger haben dabei die Möglichkeit der Kommentierung bzw. des Austauschs mit der Verwaltung und anderen Beteiligten. Damit fördert und erhöht eye2eye die Transparenz und Agilität im Flurbereinigungsverfahren und bietet neue Möglichkeiten der mobilen Auskunft und Beteiligung.

In der aktuellen Ausgabe der zfV (3/2018) werden in einem Fachbeitrag unter dem Titel „ENERGIC-OD. How a pan-European Virtual Hub eases the use of Open Data“ die Möglichkeiten der Integration von Datensätzen mit dem paneuropäischen Virtual Hub sowie die App eye2eye vorgestellt.

Weitere Info

Das Projekt ENERGIC OD (European NEtwork for Redistributing Geospatial Information to user Communities - Open Data) wird teilfinanziert durch die Europäische Kommission im Rahmen des Competitiveness and Innovation Framework Programme (CIP) 2007-2013.

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