Enterprise GIS

Die UT-Produktlinie baut auf einer zentrale, datenbankbasierte Konfiguration auf - ein überzeugender Ansatz für das Ausrollen von kundenspezifischen Konfigurationen innerhalb einer Enterprise IT-Infrastruktur.

Alle Clients, ob UT Asset Manager, Full-Desktop UT Editor oder UT Server aber auch der UT Integrator greifen auf die zentral gespeicherte Konfiguration zu.

Mit der Datenbankverbindung stehen allen Clients kundenspezifische Konfigurationen direkt zur Verfügung, was insbesondere die Installation neuer Desktop-Clients stark vereinfacht.

 

Von der Test- zur Produktionsumgebung

GIS-Abteilungen in EVUs betreiben üblicherweise neben dem Produktionssystem ein separates Test- und Entwicklungssystem. Testsysteme sind mit den Möglichkeiten der Virtualisierung sehr schnell aufgesetzt und verfügbar. Für kleinere EVU genügt oft bereits die Unterteilung in Test- und Produktionsumgebung. Größere Unternehmen werden zusätzliche Umgebungen für Training, Failover und evtl. für User-Akzeptanztests vorhalten.

Um das kundenspezifische Datenbankschema in die diversen Zielumgebungen, vollständig oder nur in Teilen, zu übertragen, steht in der UT Produktfamilie das UT Schema Tool zur Verfügung.

Das ermöglicht z.B. die Änderung und Übertragung von Teilen der Geschäftslogik von der Testumgebung über die Umgebung für User-Aktzeptanztests in die Produktionsumgebung hinein, wo sie mit der bestehenden Konfiguration vereint werden.

Neue UT Produktversionen enthalten z.T. neue Versionen des Schemas mit sich. Das UT Schema Tool unterstützt in diesem Fall ein schnelles Update bestehender Schemata auf das Schema einer neuen Version von UT.

User, Rollen und Rechte

 

Innerhalb der UT-Produktlinie kann der Administrator User definieren und diesen bestimmte Rollen, die mit spezifischen Rechten verbunden sind, zuweisen. Die Anmeldung an UT kann über den Zugriff auf Active Directory bzw. generell über Single Sign-on Mechanismen automatisiert erfolgen.

Besonders bei Mehrspartenversorgern oder großen EVU ist es beinahe zwingend mit unterschiedlichen Rollen zu arbeiten.

Beispiele für solche Rollen sind „Bearbeiter Strom“, „Auskunft Gas“, „Auskunft alle Netze“, „Administrator“, usw.

Für jede dieser Rollen kann der GIS-Administrator folgende Rechte festlegen:

  1. Rechtevergabe auf Objektklassen-Ebene: Je nach Rolle erteilen des Rechts Daten editieren zu dürfen oder nicht.
  2. Rechtevergabe auf Funktionsebene: Je nach Rolle erteilen des Rechts bestimmte UT oder ArcGIS-Funktionen oder Kontextmenüs verwenden zu dürfen oder nicht.
  3. Rechtevergabe für das Reporting: Rechtevergabe je nach Rolle, welche Reports ausgeführt werden dürfen und welche nicht.
  4. Zugriffsrechte auf Datenbankversionen: Rechtevergabe je nach Rolle, auf welche Geodatabase-Version ein Anwender zugreifen darf.