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Gelsenkirchen bearbeitet Geodaten mit neuster digitaler Technik

06.05.2010 09:36

 

Mehr Service für alle Nutzer GE.

 

Die Stadt Gelsenkirchen führt als erste Kommune im Ruhrgebiet das neue amtliche Liegenschaftskataster-Informationssystem (ALKIS®) ein. Abteilungsdirektorin Diana Ewert der Bezirksregierung Münster hat am heutigen Dienstag (4. Mai 2010) im Rathaus Buer Stadtdirektor Michael von der Mühlen die Genehmigung des Innenministeriums NRW zum Einsatz der ALKIS®-Verfahrenslösung. überreicht.
Stadtdirektor Michael von der Mühlen: "Damit befindet sich Gelsenkirchen auf dem modernsten Stand der Technik in der Geodaten-Welt und ist für zukünftige Aufgaben gut gerüstet."
Mit der Einführung des Systems konnte eine mehrjährige Projektarbeit zur Modernisierung des Vermessungs- und Katasterwesens in Gelsenkirchen trotz schwieriger Rahmenbedingungen zügig und effizient abgeschlossen werden. Der Erfolg wurde nicht zuletzt auch durch die Bündelung der Ressourcen im Rahmen einer Kooperation mit den Städten Bochum, Dortmund, Duisburg und Herne ermöglicht.
ALKIS® führt die digitale Liegenschaftskarte und das digitale Liegenschaftsbuch zu einer einheitlichen Datenbank zusammen und beseitigt dadurch die Doppelführung von Daten. Die Datenstruktur ist auf internationale Standards aufgebaut und wird in ganz Deutschland eingeführt. Bürger, Architekten, Notare, Banken, Grundbuchämter, Planungsbehörden, Finanzverwaltung, Vermessungsingenieure und weitere Nutzer können gestützt auf die Geobasisdaten des Liegenschaftskatasters einfacher und effizienter arbeiten. Der Datenzugriff wird zukünftig über Internet ganztägig erfolgen können.

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